02.12.17 Frank Grischek & Ralf Lübke : "Das Konzert"

Foto: Robert Grischek

Als vorweihnachtliches Musikhighlight möchten wir Ihnen ein Konzert der besonderen Art anbieten. Es wird diesmal an einem Samstagabend stattfinden , da dies die einzige Möglichkeit für uns war, die beiden Ausnahmekünstler Frank Grischek und Ralf Lübke*in diesem Jahr noch zu engagieren. *Frank Grischek war vor einigen Monaten schon einmal mit seinem Soloprogramm “Der kann das” bei uns und – es war ein großartiges Ereignis. Sein Duo – Partner Ralf Lübke ist vielen sicherlich noch bekannt als ehemaliges Mitglied der Band ROSENSTOLZ. Er war dort Komponist, Sänger und Gitarrist .Wir freuen uns wie Bolle auf diesen Konzertabend.
Beginn: 20 Uhr Einlaß : ab 19.15
Tickets (nur Vorverkauf) : 22 Euro

Weitere Infos unter Kultur am Montag

R Ü C K B L I C K

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09.10.17 MARTIN WALKER in Hochform

Wie ein Autor seine Leser verzückt

v.lks : Karl Groß, Martin Walker, Detlef Herchenbach

Martin Walker stellte am 9.10.17 in Grefrath seinen neuen Roman “Grand Prix” vor. Dazu war es unvermeidbar, die gewohnten Räumlichkeiten unserer (kleinen) Buchhandlung zu verlassen, da der Ansturm der “Bruno” – Fans sonst nicht zu bändigen gewesen wäre. Zu unserem Glück haben wir mit Andreas Camps, dem Chef des Bestattungshauses Camps,einen großzügigen und kultufreundlichen Unterstützer, der ohne zu zögern das weiträumige Foyer seines Unternehmens zur Verfügung stellte.
Dem Autor zur Seite stand der renommierte Journalist Detlef Herchenbach , der den Abend moderierte und Buchhändler Karl Groß , der einige Passagen des Buchs auf Deutsch vorlas, während Martin Walker seine Kostproben auf Englisch zelebrierte. Die Fragen Detlef Herchenbachs zu seiner Journalistenzeit beim “Guardian” und auch zu seiner Schriftstellertätigkeit wurden von ihm bereitwillig beantwortet, wobei immer wieder überraschende Aspekte zum Vorschein kamen. Allein dieses Zwiegespräch hätte abendfüllend für beste Unterhaltung sorgen können. Doch Walker ist kein konventioneller Autor.Er weiß, dass man den Lesern heutzutage mehr bieten muß.Er ist ein großartiger Entertainer.Bemerkenswert wie der schottische Autor den Rahmen einer “normalen” Lesung sprengte. Bei der Präsentation von “Brunos Kochbuch” schritt er mit dem Buch in der Hand durch die Zuhörerreihen, um ihnen einen Einblick in dieses Werk zu geben. (Bei 220 Gästen).
Kurz vor Schluß der Veranstaltung erlaubte er sich eine wunderbare Überraschung: Er legte das Mikrofon zur Seite, machte einige Schritte zum Bühnenrand, um dem Publikum ganz nah zu sein. Wer dachte, er würde sich nun verneigen , um sich von seinem Publikum zu verabschieden, der staunte nicht schlecht, als der Schriftsteller auf einmal ein Chanson von Jacques Brel anstimmte. Seine Version von “La Chanson des vieux amants” endete im stürmischen Applaus der völlig begeisterten Besucher.

PRESSESTIMMEN:

WESTDEUTSCHE ZEITUNG v.11.10.17

RHEINISCHE POST v.13.10.17

10.07.17 Akkordeon - Kabarettist FRANK GRISCHEK in glänzender Spiellaune

"Der kann das " und noch viel mehr...

Da leidet einer seit Kindertagen unter dem Joch des Akkordeonspielens und hat sich bis heute nicht davon befreien können. So beladen schlurft der Hamburger von draußen in die Grefrather Buchhandlung , den Jammerbalg , die Quetschkommode , vor den Bauch geschnürt , als müsse er mit seiner Musik einen Trauerzug begleiten. Der “hinreißend beleidigte Akkordeonkünstler” (Dieter Hildebrandt) läßt die Zuhörer genußvoll an seinem Elend teilhaben. Es gibt offensichtlich eine stille Übereinkunft zwischen dem Künstler und dem aufmerksamen Publikum, dass der Akkordeonist in Wirklichkeit sein Spielgerät über alles liebt. Grischek verteidigt obendrein – wie eine Löwenmutter – sein “liebstes Kind” gegen die Verhunzung und den Mißbrauch durch die offizielle Volksmusikbranche.Und er zeigt , wie unglaublich vielseitig und attraktiv seine Borsini Superstar sein kann. Im Wechselspiel mit pointierten “Leidensgeschichten” , die er staubtrocken einflechtet und seiner bravourösen Spielkunst bleibt dem vollen Haus nur Staunen, Lachen und donnernder Applaus.

Presse :

WESTDEUTSCHE ZEITUNG v. 12.07.17:
Hamburger begeistert in Grefrath

Ausverkauftes Haus beim Auftritt des Hamburger Kabarett-Akkordeonisten Frank Grischek in der Buchhandlung von Karl Groß an der Hohe Straße in Grefrath. Er spielte leise mit traurig melancholischem Gesicht, um seine Charakterrolle für den Abend zu formen. Im Wechselspiel zwischen Musette, Tango, Folk und Klassik zelebriert Grischek sein Spiel auf einer Borsini Superstar, um immer wieder sein bedauernswertes Schicksal durch staubtrockene, pointenreiche Schilderungen zu illustrieren. Bissig und unerbittlich attackiert er die herkömmliche Volksmusikindustrie, die das Akkordeon in Verruf gebracht hat. Das Publikum wird immer wieder mit originellen Geschichten und pseudoinformativen Kenntnissen – der technische Aufbau des Akkordeon wird minutiös mit Fachtermini erklärt. Immer wieder dann Episoden aus der Straßenmusikszene, die vor allem von Russen, Bulgaren und Rumänen dominiert wird. Besonders „die Russen“ , die angeblich ihre russische Seele zur Schau stellen, schlecht spielen und dafür immer volle Hüte erhalten, gehen ihm auf den Keks. Dann zeigt der Meister, wie er als Deutscher die „echte“ russische Seele zum Klingen bringt. Und das Publikum tobt. Ebenso als Grischek zum Highlander wird und auf der Stelle tanzt: „So wie die Schotten es machen, weil es dort nur wenige Stellen gibt, die vom Regen verschont werden.“ Ohne Zugabe ließen die begeisterten Zuhörer den Hamburger nicht gehen.

FANREA in der Grefrather Buchhandlung am 14.5.17

Die Grefrather Fantasy-Autorin AE Eiserlo kam am 14.5.17 (Muttertag) anläßlich des Handwerkermarkts zu uns. Weitere Infos unter:
Aktionen

SEDAA Mongolian meets Oriental am 8.5.17

Umjubeltes Konzert des mongolisch-iranischen Quartetts

SEDAA – Mongolian meets Oriental am 8.5.17

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Zum 3.Mal erlaubten sich die Weltmusiker einen Ausflug in die niederrheinische Provinz, um in Grefrath auf engstem Raum die Faszination der mongolisch-iranischen Musik zu präsentieren. Mit Pferdekopfgeige , Hackbrett, Gitarre und Bass gepaart mit den nomadischen Kehlgesangstechniken galoppierte das Quartett durch die unendliche Weite der Steppe, um dann abrupt melodisch, lyrisch balladenhaft kammermusikalische Harmonien einzustreuen, die die Zuhörer in den Bann zogen. Was anfangs so fremd, so kompliziert und ungewohnt erschien, entfaltete von Stück zu Stück immer mehr einen Zauber, der schließlich in hingebungsvoller Begeisterung des Publikums mündete. Wenn Kunst die Aufgabe hat, einen neuen Blick auf Dinge zu verschaffen, und damit einen Zugewinn an Lebensglück ermöglicht, dann hat sie schon sehr viel erreicht.
Solche Gedanken entstehen, wenn man solche Musik von solchen Musikern hören darf!

Presse:

Der Welttag des Buches am 23.04.17

Auch in diesem Jahr wird die Grefrather Buchhandlung anläßlich des WELTTAG des BUCHES verschiedene attraktive Aktionen anbieten.

weitere Infos unter:Aktionen

27.03.17 Frank Haunschild brilliert mit Soloprogramm

Zum Frühjahrsauftakt durften ca 80 Gäste den Gitarrenvirtuosen bei seinem Solokonzert in Grefrath erleben. Zur Unterstützung zwischen den Sets gab der Gastgeber Karl Groß einige Kostproben aus dem Werk von Robert Gernhardt, der in diesem Jahr 80 Jahre alt geworden wär. Die souverän – lockere Art des Ausnahmegitarristen ließ genügend Spielraum für ein unterhaltsames Wechselspiel zwischen den beiden Kunstformen. Ob ein neus Stück wie z.B. das virtuos vorgetragene “La Trinite de la mer” oder auch die Erweiterung des Gershwin-Klassikers “Summertime” in die “Wintertime”- Version schufen bei den Hörern pures Entzücken. Zum Schluß ein Zusammenspiel von Gernhardt’s “Der Inselpfarrer” mit freier Improvisation des Jazzgitarrenkünstlers zwischen den Zeilen … purer Genuß und langanhaltender Beifall!

Presse:

Zum Jahreswechsel...

Unserer werten Kundschaft ein herzliches Dankeschön
für ein gemeinsam erlesenes kulturvolles 2016…
Frieden, Gesundheit und Leselust
mit kulturellen Highlights auch im neuen Jahr
wünschen Ihnen Karl Groß und Regina Ringpfeil .

“Wenn’s alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht.”
(Albert Einstein).

04.12. FURIOPOLIS mit turbulent - vergnügter „Wildweihnachtsfahrt „

v.lks Manfred Heinen,Markus Türk,Jan Klare,Tobi Lessnow(verdeckt),Nils Imhorst

Vor restlos ausverkauftem Haus servierten die 5 Musiker dem staunenden Publikum eine prächtige Mixtur aus Folk, Jazz und Rock , um die althergebrachten Weihnachtslieder neu zu tunen. Neben den bekannten Stücken “Fröhliche Weihnacht”, “Alle Jahre wieder” , “Maria durch ein Dornwald ging” etc gabs einige neue Kompositionen, “die wir gerne dort spielen, wo wir schon einmal gastierten”(Markus Türk). Restlose Begeisterung erntete die Band mit dem fulminanten “O Heiland reiß die Himmel auf”, was vom Tastenzauberer Manfred Heinen mit seinem E-Piano angeschlagen wurde. Wild und wuchtig das Schlagzeug (Tobi Lessnow), kraftvoll und treibend der Bass (Nils Imhorst) und die beiden Bläser (Markus Türk und Jan Klare). Da ging die Weihnachtspost ab, als hätten sich Emerson, Lake & Palmer und Deep Purple zusammen gefunden. Die beiden Frontmen Türk und Klare boten zudem einfallsreiche Comedy-Einlagen, die unaufdringlich und gekonnt eingesetzt wurden. Tja und wenn es dann ultrajazzig wurde, da fand Markus Türk für die Zuhörer die richtigen Worte:“Ich bewundere Ihren Musikgeschmack!”
Es kam wie es kommen mußte: Mehrere Zugaben und begeisterte Gäste und das gute Gefühl, etwas ganz Besonders erlebt zu haben.