10.07.17 Akkordeon - Kabarettist FRANK GRISCHEK

"Der kann das "

Wir freuen uns sehr, dass wir den Hamburger Akkordeon-Kabarettisten Frank Grischek für unsere “Kultur am Montag” gewinnen konnten.
Pressetext: Bargeldloser Zahlungsverkehr, die Klimakatastrophe und die folglich menschenleeren Fußgängerzonen führen bei Straßenmusikern immer häufiger zu leeren Hüten. Und so hat sich Grischek, dieser „hinreißend beleidigte Akkordeonkünstler“ (Dieter Hildebrandt), dazu entschlossen, es künftig zumindest warm und trocken haben zu wollen. Er schultert seine Borsini Superstar, betritt die Kleinkunst-Bühne, und spielt Musette, Tango, Klassik und Folk auf dem Akkordeon so facettenreich, emotional und virtuos, dass nicht nur seine wunderbare Musik,
sondern auch seine schlechte Laune, sein staubtrockener Humor und seine stoische Miene höchstes Vergnügen bereiten, wenn er von seinen leidvollen Erfahrungen als Akkordeonist im Alltag berichtet: Ob mit übergroßem Instrument als Sechsjähriger im Gruppenunterricht, als Teenager in Schülerbands mit krass uncooler Quetschkommode, als zwanzigjähriger Single ohne Berufsaussicht auf der Strasse oder ergrauter Familienvater mit belächeltem Jammerbalg – schon früh entschloss sich Grischek beruflich niemals etwas mit Akkordeon machen zu wollen, und das
ist ihm bravourös misslungen.
Frank Grischeks zweites Soloprogramm ist die komisch ernsthafte Liebeserklärung eines Miesepeters an ein verkanntes Instrument mit herzzerreissend schöner Musik auf dem Akkordeon.

PRESSESTIMMEN:

Für schlechte Laune gefeiert zu werden – das muss man erst einmal schaffen. Ein Vollprofi darin ist der Akkordeonist und Kabarettist Frank Grischek.“Hamburger Morgenpost

  „Ein hinreißend beleidigter Akkordeonkünstler.“ Dieter Hildebrandt

„ Jubelstürme holte sich der Akkordeonist Frank Grischek nicht nur für seine wuchtigen Interpretationen von Piazzolla-Tangos, Bach, Chopin oder Musette-Walzern ab, sondern auch für seine (…) unerreicht leidend-mürrische Miene.“ – Süddeutsche Zeitung

Beginn: 20 Uhr Einlaß: 19.15 Uhr
Voranmeldung erforderlich
Keine Abendkasse!
Tickets : 20 Euro

weitere Infos unter :Kultur am Montag

FANREA in der Grefrather Buchhandlung am 14.5.17

Die Grefrather Fantasy-Autorin AE Eiserlo kam am 14.5.17 (Muttertag) anläßlich des Handwerkermarkts zu uns. Weitere Infos unter:
Aktionen

SEDAA Mongolian meets Oriental am 8.5.17

Umjubeltes Konzert des mongolisch-iranischen Quartetts

SEDAA – Mongolian meets Oriental am 8.5.17

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Zum 3.Mal erlaubten sich die Weltmusiker einen Ausflug in die niederrheinische Provinz, um in Grefrath auf engstem Raum die Faszination der mongolisch-iranischen Musik zu präsentieren. Mit Pferdekopfgeige , Hackbrett, Gitarre und Bass gepaart mit den nomadischen Kehlgesangstechniken galoppierte das Quartett durch die unendliche Weite der Steppe, um dann abrupt melodisch, lyrisch balladenhaft kammermusikalische Harmonien einzustreuen, die die Zuhörer in den Bann zogen. Was anfangs so fremd, so kompliziert und ungewohnt erschien, entfaltete von Stück zu Stück immer mehr einen Zauber, der schließlich in hingebungsvoller Begeisterung des Publikums mündete. Wenn Kunst die Aufgabe hat, einen neuen Blick auf Dinge zu verschaffen, und damit einen Zugewinn an Lebensglück ermöglicht, dann hat sie schon sehr viel erreicht.
Solche Gedanken entstehen, wenn man solche Musik von solchen Musikern hören darf!

Presse:

Der Welttag des Buches am 23.04.17

Auch in diesem Jahr wird die Grefrather Buchhandlung anläßlich des WELTTAG des BUCHES verschiedene attraktive Aktionen anbieten.

weitere Infos unter:Aktionen

R Ü C K B L I C K

27.03.17 Frank Haunschild brilliert mit Soloprogramm

Zum Frühjahrsauftakt durften ca 80 Gäste den Gitarrenvirtuosen bei seinem Solokonzert in Grefrath erleben. Zur Unterstützung zwischen den Sets gab der Gastgeber Karl Groß einige Kostproben aus dem Werk von Robert Gernhardt, der in diesem Jahr 80 Jahre alt geworden wär. Die souverän – lockere Art des Ausnahmegitarristen ließ genügend Spielraum für ein unterhaltsames Wechselspiel zwischen den beiden Kunstformen. Ob ein neus Stück wie z.B. das virtuos vorgetragene “La Trinite de la mer” oder auch die Erweiterung des Gershwin-Klassikers “Summertime” in die “Wintertime”- Version schufen bei den Hörern pures Entzücken. Zum Schluß ein Zusammenspiel von Gernhardt’s “Der Inselpfarrer” mit freier Improvisation des Jazzgitarrenkünstlers zwischen den Zeilen … purer Genuß und langanhaltender Beifall!

Presse:

Zum Jahreswechsel...

Unserer werten Kundschaft ein herzliches Dankeschön
für ein gemeinsam erlesenes kulturvolles 2016…
Frieden, Gesundheit und Leselust
mit kulturellen Highlights auch im neuen Jahr
wünschen Ihnen Karl Groß und Regina Ringpfeil .

“Wenn’s alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht.”
(Albert Einstein).

04.12. FURIOPOLIS mit turbulent - vergnügter „Wildweihnachtsfahrt „

v.lks Manfred Heinen,Markus Türk,Jan Klare,Tobi Lessnow(verdeckt),Nils Imhorst

Vor restlos ausverkauftem Haus servierten die 5 Musiker dem staunenden Publikum eine prächtige Mixtur aus Folk, Jazz und Rock , um die althergebrachten Weihnachtslieder neu zu tunen. Neben den bekannten Stücken “Fröhliche Weihnacht”, “Alle Jahre wieder” , “Maria durch ein Dornwald ging” etc gabs einige neue Kompositionen, “die wir gerne dort spielen, wo wir schon einmal gastierten”(Markus Türk). Restlose Begeisterung erntete die Band mit dem fulminanten “O Heiland reiß die Himmel auf”, was vom Tastenzauberer Manfred Heinen mit seinem E-Piano angeschlagen wurde. Wild und wuchtig das Schlagzeug (Tobi Lessnow), kraftvoll und treibend der Bass (Nils Imhorst) und die beiden Bläser (Markus Türk und Jan Klare). Da ging die Weihnachtspost ab, als hätten sich Emerson, Lake & Palmer und Deep Purple zusammen gefunden. Die beiden Frontmen Türk und Klare boten zudem einfallsreiche Comedy-Einlagen, die unaufdringlich und gekonnt eingesetzt wurden. Tja und wenn es dann ultrajazzig wurde, da fand Markus Türk für die Zuhörer die richtigen Worte:“Ich bewundere Ihren Musikgeschmack!”
Es kam wie es kommen mußte: Mehrere Zugaben und begeisterte Gäste und das gute Gefühl, etwas ganz Besonders erlebt zu haben.

14.11.16 Mechtild Borrmann brillierte in Grefrath

Ihre Lesung aus "Trümmerkind" ging unter die Haut

Vor ausverkauftem Haus gabs ein Wiedersehen mit der renommierten Krimiautorin MECHTILD BORRMANN, die ihr neues Buch “Trümmerkind” in Grefrath vorstellte. Das Feuilleton hatte schon kurz nach Erscheinen des Werks Lobgesänge angestimmt ( NDR – Buch des Monats November) und auch just an diesem Tage der WDR2 – Kulturtipp des Tages

. Und die zahlreichen “Borrmann – Abhängigen”, die schon seit einigen Jahren ihr treu sind , erlebten auch diesmal eine Autorin, die in großartiger Weise ihre Figuren in Szene setzte. Das “Trümmerkind” , inmitten der Verwüstungen am Ende des Krieges wird “gnädig” von einer notleidenden Familie aufgenommen, um dann letztlich eine ungeheure Geschichte in Gang zu setzen. Mechtild Borrmann gelingt es souverän , den Leser in eine Spurensuche hineinzuziehen, aus der er sich nicht mehr verabschieden kann. Ein Glücksfall der besonderen Art ist auch, dass Mechtild Borrmann ihren Text in fasziniert – lakonischem Stil zelebrieren kann, was nicht jedem Autor vergönnt ist.

Das "Trümmerkind" wurde auch stapelweise signiert...

PRESSE : Rheinische Post

19.09.16 Premierelesung mit MONIKA PEETZ

" Ausgerechnet wir" - eine finessenreiche Komödie

Monika Peetz in Aktion. "Film ab ! "

Vor vollem Haus las MONIKA PEETZ aus ihrem neuen Roman “Ausgerechnet wir”, und dies zum erstenmal. Selbst ihr Mann, der sie von Amsterdam nach Grefrath begleitet hatte, spitzte die Ohren, um – endlich – das neue Werk der “Dienstagsfrauen”-Autorin kennen zu lernen. Und nicht nur er war höchst amüsiert, wie virtuos seine Frau in die Männerrolle geschlüpft war, um einem 29 jährigen Zahlennerd bei der Suche nach der geeigneten Partnerin zu folgen. “Ausgerechnet wir” , eine fulminante Beziehungskomödie ist gespickt mit feinsinigen Pointen und dem typischen Peetzschen Sound, der auch die “Dienstagsfrauen” zum Megaerfolg geführt hatte.

Amüsiert und beifallsfreudig verfolgten die ca 70 Besucher die urkomischen Szenen, die zwangsläufig auftauchen, wenn man mit rationalen Methoden das irrationale Spiel der Liebesbegegnungen im Zaum halten will. Das “schöne Scheitern” ist hier schon vorauszuahnen..Der .Rest bleibt dem Leser überlassen.Die Drehbuchautorin, die u.a. bei vielen “Tatort”- Produktionen beteilgt war, weiß genau, wieviel vage Hinweise genügen, um dem Leser Appetit( aufs Buch) zu machen. Nach offizieller Lesung dann die Fragestunde, die recht lebendig gestaltet wurde dank der offenherzigen Antworten der Autorin, die einen interessanten Einblick in die Werkstatt einer Autorin und Drehbuchschreiberin ermöglichte. Was blieb: Ein begeistertes Publikum, der Verkauf vieler Bücher mit fleißiger Signatur der Autorin und – der Wunsch, Monika Peetz wieder einmal in Grefrath treffen zu dürfen.

Ein schöner Abschluß der Lesung mit Stammplatzgarantie.