26.01.2015 Gesprächsabend mit Frank Schätzing

Der Bestsellerautor diskutierte mit Rolf Tophoven über "Breaking News"

Zu unserer großen Freude konnten wir zum Jahresanfang unsere “Kultur am Montag” mit einem Highlight der besonderen Art bereichern: Frank Schätzing kam in die Grefrather Buchhandlung, um hier mit dem renommierten Terrorismusexperten Rolf Tophoven über sein neues Werk “Breaking News” und auch über die Nahostproblematik (die immer näher kommt…) zu diskutieren.
Der mit moderner Bühnentechnik ausgestattete Raum , der eine gediegene Clubatmosphäre ausstrahlte, war mal wieder proppevoll.
Der Abend begann mit einer Überraschung: Frank Schätzing, der eigentlich lediglich für einen Gesprächsabend gebucht war, las aus seinem neuen Werk “Breaking News”. (“Eine Passage, die ich noch nie vorgelesen habe”). Gebannt und begeistert lauschten die exakt 100 Zuhörer dem Sprachkünstler, der auch ohne große Bühnenshow eine intensive Spannung aufbaute. Sein Gespür für Dramatik und entscheidende Situationen, die er pointiert und auch schlagfertig kommentierte, blieben auch im Dialog mit dem Terrorismusexperten Rolf Tophoven eine favorisierte Erzähltechnik.

Tophoven vermied es wohltuend, standardisierte Journalistenfragen auszupacken. Stattdessen versuchte er immer wieder, die Werkstatt des Bestsellerautors auszuleuchten : (“Woher kommen die Ideen für Ihren Roman”? Sind reale Personen in die Handlung eingebaut ? Haben Sie vor Ort recherchiert? Und wie ? ). Freimütig bekannte Schätzing, dass er zwischenzeitlich beinahe vor der immensen Herausforderung kapituliert hätte. Doch dann gabs kein Halten mehr.“Wenn mich jemand fragt, warum mein Roman 1000 Seiten
habe , sage ich gern, dass er eigentlich 2000 Seiten haben müßte…
Ich habe schon viel zusammengestrichen.”

Der Autor fand auch klare Worte zu den Anschlägen in Paris und auch zum Thema Pegida. Hier bekannte der Literat ohne Schnörkel, wo er politisch einzuordnen ist. Freimütig , schlagfertig und jederzeit souverän ließ er die Zuhörer an seinen Überzeugungen und Zielsetzungen teilhaben.
Es war eine faszinierende Begegnung mit einem sympathischen Autor, der glänzend aufgelegt war und auch geduldig Fragen aus dem Publikum beantwortete.
Fernab vom Talkshow – Rummel konnten die Gäste endlich mal wieder erleben, wie erhellend und unterhaltsam ein echtes Gespräch
sein kann.
Herzlichen Dank an beide Diskutanten !

Presse : Westdeutsche Zeitung v.28.01.15

Presse: Rheinische Post v. 28.01.15

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