Unsere aktuellen Öffnungszeiten: ab 28.08.18

Sie können nach wie vor per mail Ihre Bestellungen aufgeben, die auch am selben Tag noch bearbeitet und beantwortet werden.
( gross-grefrath@t-online.de )

15.10.18 Lesung mit Mechtild Borrmann

"Grenzgänger " - ein Meisterwerk!

Mechtild Borrmann liest - die 70 Zuhörer schweigen hörbar.

Zum 4.Mal gastierte die renommierte Krimiautorin in der Grefrather Buchhandlung, und auch diesmal waren die Tickets schon seit Wochen ausverkauft. Die Borrmann – Kenner schätzen die Architektur ihrer Erzähltechnik , die es schafft, verschiedene Zeit-und Ortsebenen so zu verbinden, dass sich erst allmählich die Zusammenhänge folgerichtig erschließen. Vielleicht ist es gerade diese Technik, die die Sogwirkung ihrer Erzählweise ausmacht. Sie schafft es meisterhaft in der Kurzfassung einer Lesung, durch überleitende Infos, Versatzstücke so folgerichtig einzubauen, dass die Spannung und die Neugier auf die komplette Lektüre des Buches fast unausweichlich ist. Die 50 er und 60 er Jahre im deutsch-belgischen Grenzbereich, Kaffeeschmuggel , Kriegstraumata und grausame Behandlung von Kindern in Heimen , eine mutige Protagonistin, die vor Gericht gestellt wird, eine niederdrückende Nachkriegsgeschichte, eine brillante Aufarbeitung und Recherche einer Autorin, die mit großem Applaus verabschiedet wurde. Bis zum nächsten Mal! Herzlichen Dank!

Presse:

25 Jahre Grefrather Buchhandlung

Zum Firmenjubiläum ein paar Infos und ein Gespräch unter Über uns

R Ü C K B L I C K

Kioomars Musayyebi Quartett verzückt Grefrather Publikum

14.5.18 :Vor vollem Haus und „erweiterter“ Bühne – der Bassist spielte ebenerdig, da es dem Ladenlokal an nötiger Höhe fehlte – servierten die 4 Musiker Kioomars Musayyebi (Santur), Christian Hammer (Gitarre), Erfan Pejhanfar (Tombak) und Nils Imhorst (Bass) ein höchst bemerkenswertes Projekt, eine Mixtur aus orientalischen und europäischen Klangelementen. Diese Mischung, intelligent und einfühlsam komponiert ,schuf eine unverwechselbare neue Qualität, die schon nach dem ersten Stück das Publikum eroberte. Bewundernswert die völlige Harmonie bei den sanften, meditativen Melodien und mitreißend die fetzigen „galoppierenden“ Rhythmen, die punktgenau gern mal mit kantigen Breaks abgestoppt wurden, um dann umso intensiver und kräftiger den „Schlußspurt“ einzulegen. In der heftig geforderten Zugabe dann der emotionale Höhepunkt des Abends: Fast 10 Minuten lang verwöhnten die 4 Ausnahmekünstler das dankbare Publikum mit „Emotion“, ein Titel, der auch den Abschluß ihrer neuen CD „Tamanna“ bildet. Wohl dem, der diese wunderbare Scheibe erwerben konnte…

Presse

Wenn das vollkommene Glück zerschellt

21.04.2018 Szenische Lesung mit AUGUST ZIRNER und KATALIN ZSIGMONDY

"Ist das die Liebe" Briefe des Ehepaares Tolstoi

Foto: Karl Groß

Mit frenetischem Applaus der rund 80 Gäste wurde das Schauspielerpaar KATALINA SZIGMONDY und AUGUST ZIRNER überschüttet, nachdem sie rund 2 Stunden lang die Aufzeichnungen von Lew Tolstoi und seiner Ehefrau Sofja in Szene gesetzt hatten. Die Schauspieler durchlebten intensiv die Ehetragödie der beiden, die voller Glückseligkeit so hoffnungsvoll begann und zum Schluß in eine Katastrophe endete. Schon am Anfang der Schwärmerei der erst 18 jährigen Sofja für den 34 jährigen Lew dringt das Luxusproblem des Schriftstellers an die Oberfläche: Er ist so verliebt, dass er schreiend deklamiert, dass er vor lauter Verliebtheit überhaupt nicht schreiben kann.Die schnell geschlossene Ehe, bei der die Frau sich voll und ganz in die Dienste ihres Mannes stellt, überfordert den erfolgshungrigen Schriftsteller, zumal er als Familienmensch völlig ungeeignet scheint. Insgesamt 13 Kinder setzt er in die Welt.

Angeregte Gespräche nach der Lesung und kulinarische Häppchen .Foto:Karl Groß

In der zweiten Lebenshälfte verschärft sich der Konflikt der beiden ungleichen Partner.Lew, der mittlerweile hochangesehene, erfolgreiche Schriftsteller, leidet zunehmend unter den sozialen Verhältnissen der armen Landbevölkerung. Aus Scham möchte er seinen gesamten Besitz an sie verschenken. Diese sozialreformerischen Ideen und seine permanente Flucht vor den Anstrengungen des Familienlebens treiben das Paar völlig auseinander. Bitterkeit , Teilnahmslosigkeit und blanker Haß regieren.
Fazit der Sofja:”“Das Genie sagt nicht danke, dass ich ihm meine Jugend geopfert habe.”
Tolstoi verläßt schließlich endgültig das Anwesen, stirbt wenig später.
Sichtlich mitgenommen auch das Publikum. Die Frage bleibt : “Ist das die Liebe”?
Katalina Szigmondy und August Zirner , zwei wunderbare Interpreten zeigten große Kunst im kleinen Haus.

Presse :

12.03.2018 Kabarett mit Jule Vollmer und Elmar Dissinger

Musikalische Lesung mit treffsicheren Pointen

Anläßlich des “Internationalen Frauentags” hatten wir in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinde Grefrath BARBARA BEHRENDT eine literarisch-musikalische Lesung mit JULE VOLLMER und ELMAR DISSINGER organisiert, die schon nach wenigenTagen ausverkauft war.Und es war rappelvoll trotz einiger grippaler Ausfälle. Die Gesundgebliebenen erlebten eine abwechslungsreiche Mischung von skurrilen Kurzgeschichten, die von der Schauspielerin höchst virtuos in Szene gesetzt wurden und mitreißenden Chansons , die von Elmar Dissinger am E-Piano einfühlsam und gekonnt begleitet wurden. Das Publikum fühlte sich bestens unterhalten, sang auf Aufforderung sogar im Kanon “Froh zu sein bedarf es wenig” und sparte nicht mit Applaus. Das Kurzgeschichtenbuch fand reißenden Absatz. Einige signierte Exemplare liegen noch auf der Theke.(Jule Vollmer“Und selbst?” KLARTEXT VERLAG , 7,95 € )

Presse :

Kulturpreis der SPD 2017

Foto: Karin Miertz

Wir freuen uns über den KULTURPREIS der Grefrather SPD , der am 5.1.18 in der Albert- Mooren-Halle überreicht wurde.

Presse :

Liebe Kunden

Unseren großen und kleinen Lesern

vielseitigen Lesegenuss …auch 2018
gesunde besinnliche frohe Zeit des Jahreswechsels …

Wir freuen uns auf ein besonderes Jahr:

25-jähriges Bestehen der Grefrather Buchhandlung und

20 Jahre in den heutigen Räumen auch “Kultur am Montag “.

Das werden wir mit vielseitigem Lesestoff

und ausgewählten Veranstaltungen

und mit Ihnen/ euch feiern.

Herzlich

Ihre/ eure Karl Groß und Regina Ringpfeil Grefrather Buchhandlung

02.12.17 Frank Grischek & Ralf Lübke : "Das Konzert"

Tosender Applaus nach mitreißender Vorstellung

Foto: Monika von Söhnen

Nachdem Frank Grischek vor einigen Monaten bei uns mit seinem Soloprogramm “Der kann das” brilliert hatte, konnten wir diesmal als vorweihnachtliches Schmankerl sein Duoprojekt mit Ralf Lübke nach Grefrath einladen. Akkordeon und Gitarre und zwei vortreffliche Gesangsstimmen mit virtuoser handgemachter Musik, das versprach unverfälschten Genuß und . es wurde tatsächlich zu einem Fest für die zahlreichen Besucher, die schon vor 5 Wochen alle Tickets gesichert hatten. Bekannte Titel, die nicht nur gecovert sondern “veredelt” wurden durch eigene Färbungen (“The One I love – R.E.M , “ All you need is love” – BEATLES und auch “New England “- BILLY BRAGG) wechselten mit eigenen Kompostionen (“Hurt” – Lübke!) und großartigen Instrumentalstücken, wobei besonders Grischeks “The Atlantic Sea” die Zuhörer durch die Wogen und Wellen führte, getragen von wunderschönen Impressionen, die zwangsläufig auftauchten. Zwischendurch immer wieder kleine kabarettistische Einlagen und Überleitungen der beiden Künstler – fernab von billiger Comedy – originell und pointenreich. Es war nicht nur gute Unterhaltung und ein musikalischer Leckerbissen. Es war ein Erlebnis der besonderen Art . Die EP “Fünf Stücke” läuft und läuft und läuft…(Ein paar Exemplare haben wir gehortet).

Pressebericht folgt!

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09.10.17 MARTIN WALKER in Hochform

Wie ein Autor seine Leser verzückt

v.lks : Karl Groß, Martin Walker, Detlef Herchenbach

Martin Walker stellte am 9.10.17 in Grefrath seinen neuen Roman “Grand Prix” vor. Dazu war es unvermeidbar, die gewohnten Räumlichkeiten unserer (kleinen) Buchhandlung zu verlassen, da der Ansturm der “Bruno” – Fans sonst nicht zu bändigen gewesen wäre. Zu unserem Glück haben wir mit Andreas Camps, dem Chef des Bestattungshauses Camps,einen großzügigen und kultufreundlichen Unterstützer, der ohne zu zögern das weiträumige Foyer seines Unternehmens zur Verfügung stellte.
Dem Autor zur Seite stand der renommierte Journalist Detlef Herchenbach , der den Abend moderierte und Buchhändler Karl Groß , der einige Passagen des Buchs auf Deutsch vorlas, während Martin Walker seine Kostproben auf Englisch zelebrierte. Die Fragen Detlef Herchenbachs zu seiner Journalistenzeit beim “Guardian” und auch zu seiner Schriftstellertätigkeit wurden von ihm bereitwillig beantwortet, wobei immer wieder überraschende Aspekte zum Vorschein kamen. Allein dieses Zwiegespräch hätte abendfüllend für beste Unterhaltung sorgen können. Doch Walker ist kein konventioneller Autor.Er weiß, dass man den Lesern heutzutage mehr bieten muß.Er ist ein großartiger Entertainer.Bemerkenswert wie der schottische Autor den Rahmen einer “normalen” Lesung sprengte. Bei der Präsentation von “Brunos Kochbuch” schritt er mit dem Buch in der Hand durch die Zuhörerreihen, um ihnen einen Einblick in dieses Werk zu geben. (Bei 220 Gästen).
Kurz vor Schluß der Veranstaltung erlaubte er sich eine wunderbare Überraschung: Er legte das Mikrofon zur Seite, machte einige Schritte zum Bühnenrand, um dem Publikum ganz nah zu sein. Wer dachte, er würde sich nun verneigen , um sich von seinem Publikum zu verabschieden, der staunte nicht schlecht, als der Schriftsteller auf einmal ein Chanson von Jacques Brel anstimmte. Seine Version von “La Chanson des vieux amants” endete im stürmischen Applaus der völlig begeisterten Besucher.

PRESSESTIMMEN:

WESTDEUTSCHE ZEITUNG v.11.10.17

RHEINISCHE POST v.13.10.17

10.07.17 Akkordeon - Kabarettist FRANK GRISCHEK in glänzender Spiellaune

"Der kann das " und noch viel mehr...

Da leidet einer seit Kindertagen unter dem Joch des Akkordeonspielens und hat sich bis heute nicht davon befreien können. So beladen schlurft der Hamburger von draußen in die Grefrather Buchhandlung , den Jammerbalg , die Quetschkommode , vor den Bauch geschnürt , als müsse er mit seiner Musik einen Trauerzug begleiten. Der “hinreißend beleidigte Akkordeonkünstler” (Dieter Hildebrandt) läßt die Zuhörer genußvoll an seinem Elend teilhaben. Es gibt offensichtlich eine stille Übereinkunft zwischen dem Künstler und dem aufmerksamen Publikum, dass der Akkordeonist in Wirklichkeit sein Spielgerät über alles liebt. Grischek verteidigt obendrein – wie eine Löwenmutter – sein “liebstes Kind” gegen die Verhunzung und den Mißbrauch durch die offizielle Volksmusikbranche.Und er zeigt , wie unglaublich vielseitig und attraktiv seine Borsini Superstar sein kann. Im Wechselspiel mit pointierten “Leidensgeschichten” , die er staubtrocken einflechtet und seiner bravourösen Spielkunst bleibt dem vollen Haus nur Staunen, Lachen und donnernder Applaus.

Presse :

WESTDEUTSCHE ZEITUNG v. 12.07.17:
Hamburger begeistert in Grefrath

Ausverkauftes Haus beim Auftritt des Hamburger Kabarett-Akkordeonisten Frank Grischek in der Buchhandlung von Karl Groß an der Hohe Straße in Grefrath. Er spielte leise mit traurig melancholischem Gesicht, um seine Charakterrolle für den Abend zu formen. Im Wechselspiel zwischen Musette, Tango, Folk und Klassik zelebriert Grischek sein Spiel auf einer Borsini Superstar, um immer wieder sein bedauernswertes Schicksal durch staubtrockene, pointenreiche Schilderungen zu illustrieren. Bissig und unerbittlich attackiert er die herkömmliche Volksmusikindustrie, die das Akkordeon in Verruf gebracht hat. Das Publikum wird immer wieder mit originellen Geschichten und pseudoinformativen Kenntnissen – der technische Aufbau des Akkordeon wird minutiös mit Fachtermini erklärt. Immer wieder dann Episoden aus der Straßenmusikszene, die vor allem von Russen, Bulgaren und Rumänen dominiert wird. Besonders „die Russen“ , die angeblich ihre russische Seele zur Schau stellen, schlecht spielen und dafür immer volle Hüte erhalten, gehen ihm auf den Keks. Dann zeigt der Meister, wie er als Deutscher die „echte“ russische Seele zum Klingen bringt. Und das Publikum tobt. Ebenso als Grischek zum Highlander wird und auf der Stelle tanzt: „So wie die Schotten es machen, weil es dort nur wenige Stellen gibt, die vom Regen verschont werden.“ Ohne Zugabe ließen die begeisterten Zuhörer den Hamburger nicht gehen.

FANREA in der Grefrather Buchhandlung am 14.5.17

Die Grefrather Fantasy-Autorin AE Eiserlo kam am 14.5.17 (Muttertag) anläßlich des Handwerkermarkts zu uns. Weitere Infos unter:
Aktionen

SEDAA Mongolian meets Oriental am 8.5.17

Umjubeltes Konzert des mongolisch-iranischen Quartetts

SEDAA – Mongolian meets Oriental am 8.5.17

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Zum 3.Mal erlaubten sich die Weltmusiker einen Ausflug in die niederrheinische Provinz, um in Grefrath auf engstem Raum die Faszination der mongolisch-iranischen Musik zu präsentieren. Mit Pferdekopfgeige , Hackbrett, Gitarre und Bass gepaart mit den nomadischen Kehlgesangstechniken galoppierte das Quartett durch die unendliche Weite der Steppe, um dann abrupt melodisch, lyrisch balladenhaft kammermusikalische Harmonien einzustreuen, die die Zuhörer in den Bann zogen. Was anfangs so fremd, so kompliziert und ungewohnt erschien, entfaltete von Stück zu Stück immer mehr einen Zauber, der schließlich in hingebungsvoller Begeisterung des Publikums mündete. Wenn Kunst die Aufgabe hat, einen neuen Blick auf Dinge zu verschaffen, und damit einen Zugewinn an Lebensglück ermöglicht, dann hat sie schon sehr viel erreicht.
Solche Gedanken entstehen, wenn man solche Musik von solchen Musikern hören darf!

Presse: