aktuelle Infos zu Turmfalken im Turm der St.Laurentiuskirche

04.12. FURIOPOLIS mit turbulent - vergnügter „Wildweihnachtsfahrt „

v.lks Manfred Heinen,Markus Türk,Jan Klare,Tobi Lessnow(verdeckt),Nils Imhorst

Vor restlos ausverkauftem Haus servierten die 5 Musiker dem staunenden Publikum eine prächtige Mixtur aus Folk, Jazz und Rock , um die althergebrachten Weihnachtslieder neu zu tunen. Neben den bekannten Stücken “Fröhliche Weihnacht”, “Alle Jahre wieder” , “Maria durch ein Dornwald ging” etc gabs einige neue Kompositionen, “die wir gerne dort spielen, wo wir schon einmal gastierten”(Markus Türk). Restlose Begeisterung erntete die Band mit dem fulminanten “O Heiland reiß die Himmel auf”, was vom Tastenzauberer Manfred Heinen mit seinem E-Piano angeschlagen wurde. Wild und wuchtig das Schlagzeug (Tobi Lessnow), kraftvoll und treibend der Bass (Nils Imhorst) und die beiden Bläser (Markus Türk und Jan Klare). Da ging die Weihnachtspost ab, als hätten sich Emerson, Lake & Palmer und Deep Purple zusammen gefunden. Die beiden Frontmen Türk und Klare boten zudem einfallsreiche Comedy-Einlagen, die unaufdringlich und gekonnt eingesetzt wurden. Tja und wenn es dann ultrajazzig wurde, da fand Markus Türk für die Zuhörer die richtigen Worte:“Ich bewundere Ihren Musikgeschmack!”
Es kam wie es kommen mußte: Mehrere Zugaben und begeisterte Gäste und das gute Gefühl, etwas ganz Besonders erlebt zu haben.

R Ü C K B L I C K

14.11.16 Mechtild Borrmann brillierte in Grefrath

Ihre Lesung aus "Trümmerkind" ging unter die Haut

Vor ausverkauftem Haus gabs ein Wiedersehen mit der renommierten Krimiautorin MECHTILD BORRMANN, die ihr neues Buch “Trümmerkind” in Grefrath vorstellte. Das Feuilleton hatte schon kurz nach Erscheinen des Werks Lobgesänge angestimmt ( NDR – Buch des Monats November) und auch just an diesem Tage der WDR2 – Kulturtipp des Tages

. Und die zahlreichen “Borrmann – Abhängigen”, die schon seit einigen Jahren ihr treu sind , erlebten auch diesmal eine Autorin, die in großartiger Weise ihre Figuren in Szene setzte. Das “Trümmerkind” , inmitten der Verwüstungen am Ende des Krieges wird “gnädig” von einer notleidenden Familie aufgenommen, um dann letztlich eine ungeheure Geschichte in Gang zu setzen. Mechtild Borrmann gelingt es souverän , den Leser in eine Spurensuche hineinzuziehen, aus der er sich nicht mehr verabschieden kann. Ein Glücksfall der besonderen Art ist auch, dass Mechtild Borrmann ihren Text in fasziniert – lakonischem Stil zelebrieren kann, was nicht jedem Autor vergönnt ist.

Das "Trümmerkind" wurde auch stapelweise signiert...

PRESSE : Rheinische Post

19.09.16 Premierelesung mit MONIKA PEETZ

" Ausgerechnet wir" - eine finessenreiche Komödie

Monika Peetz in Aktion. "Film ab ! "

Vor vollem Haus las MONIKA PEETZ aus ihrem neuen Roman “Ausgerechnet wir”, und dies zum erstenmal. Selbst ihr Mann, der sie von Amsterdam nach Grefrath begleitet hatte, spitzte die Ohren, um – endlich – das neue Werk der “Dienstagsfrauen”-Autorin kennen zu lernen. Und nicht nur er war höchst amüsiert, wie virtuos seine Frau in die Männerrolle geschlüpft war, um einem 29 jährigen Zahlennerd bei der Suche nach der geeigneten Partnerin zu folgen. “Ausgerechnet wir” , eine fulminante Beziehungskomödie ist gespickt mit feinsinigen Pointen und dem typischen Peetzschen Sound, der auch die “Dienstagsfrauen” zum Megaerfolg geführt hatte.

Amüsiert und beifallsfreudig verfolgten die ca 70 Besucher die urkomischen Szenen, die zwangsläufig auftauchen, wenn man mit rationalen Methoden das irrationale Spiel der Liebesbegegnungen im Zaum halten will. Das “schöne Scheitern” ist hier schon vorauszuahnen..Der .Rest bleibt dem Leser überlassen.Die Drehbuchautorin, die u.a. bei vielen “Tatort”- Produktionen beteilgt war, weiß genau, wieviel vage Hinweise genügen, um dem Leser Appetit( aufs Buch) zu machen. Nach offizieller Lesung dann die Fragestunde, die recht lebendig gestaltet wurde dank der offenherzigen Antworten der Autorin, die einen interessanten Einblick in die Werkstatt einer Autorin und Drehbuchschreiberin ermöglichte. Was blieb: Ein begeistertes Publikum, der Verkauf vieler Bücher mit fleißiger Signatur der Autorin und – der Wunsch, Monika Peetz wieder einmal in Grefrath treffen zu dürfen.

Ein schöner Abschluß der Lesung mit Stammplatzgarantie.

27.06.16 Marco Tschirpke mit treffsicheren Pointen

"Frühling, Sommer, Herbst und Günther" und einem begeisterten Publikum

Foto: Lothar Schütze

Der Klavierkabarettist Marco Tschirpke war aus Berlin angereist, um den für ihn bislang unbespielten Niederrhein mit seinen Lapsusliedern und Gedichten zu konfrontieren. Seine scharfe und scharfsinnige Beobachtungsgabe wurde dabei schon auf dem Weg vom Hotel zu unserer Buchhandlung gefüttert,als er an der Katholischen KIrche vorbeikam: “Hier trägt der Jesus einen Schnurrbart!” amüsierte sich der Hauptstädter, um dann zu ergänzen, er habe bislang “selten in einer Ladenecke” seine Auftritte bestritten. Lediglich sein verschmitztes Lachen verriet, dass diese gezielten “Attacken” zu seinem Humorarsenal gehören und mehr als Auflockerungsübung gedacht waren. Das aufmerksame Publikum hatte sehr schnell verstanden, dass hier kein mainstreamiger Dutzendcomedian herumalberte, sondern ein raffinierter Satiriker und Wortspieler am Werke war. Sein Dialog mit den Gästen blieb bis zum Schluß lebendig und unerhört witzig. “Sie sollten Energie sparen und keinen roten Faden suchen” und ähnliche Ratschläge wurden postwendend mit Lachsalven retourniert. Dann kam die Zeit des Klaviervirtuosen Tschirpke: Monk’s Dream wurde kurzerhand im Monk’s Albtraum verwandelt. Donnernder Applaus! Frei wie der Bebop auch seine Sprachschöpfungen, wenn er aktuelle gesellschaftliche Probleme skizzierte: Gerontoerotik , ein Thema , das viele von uns beschäftigt. Tschirpke:” Es bleibt lediglich die Liebe zu den Pflanzen.”
Das Leitmotiv seiner Bühnenshow ist die Unberechenbarkeit, die Überraschung. Soeben noch eine heftige Abrechnung mit Gauck als Bundespräsident (“Kriegstreiber”) , dann zur Auflockerung ein hingeworfenes Zitat;” Mutti, warum hast du dich liften lassen? Papa sucht schon nach dir!” , dann “Rentners Nachtlied”: In Deinen Jahren ist Ruh,Den sabbernden Enkel Setzest du Dir auf den Bauch: Die Windeln, sie liegen auf Halde, Warte nur, balde sabberst du auch.”
Eine faszinierende Vorstellung eines Künstlers, der das Risiko liebt
und dafür mit großem Applaus verabschiedet wurde. CHAPEAU!

30.05.16 THOMAS KAGERMANN mit neuem Album

" Im Reich von dieser Welt " - ein Glücksfall !

v.lks Urs Fuchs, Thomas Kagermann,Michael Lücker

Der Musiker Thomas Kagermann – der Liedpoet, Sänger, Gitarrist und Geiger hatte nach neunjähriger Arbeit sein neues Album “Im Reich von dieser Welt” fertig gestellt. Nun gab es in Grefrath die Möglichkeit, dieses Werk in “vitaler” Weise, nämlich in der Begleitung von erstklassigen Mitmusikern zu erleben. Kenner der Folkszene reisten aus ganz Nordrhein-Westfalen an, um das neue Kagermannsche Werk live zu verfolgen. Und sie wurden nicht enttäuscht. Sein bewährter Sideman Urs Fuchs an Gitarre und Cajon und der Virtuose Michael Lücker an der Akustikgitarre boten die ideale Grundierung, um die musikalische Komposition in allen Farben auszuspielen. Deutsche Lieder, Balladen und irrwitzige Polkafetzen wechselten in unberechenbarer Weise, so dass die Zuhörer das Staunen nicht ablegen konnten. Mitmachsongs wurden eingestreut, wohl um der Begeisterung des Publikums ein Ventil zu bieten – was dankbar angenommen wurde. Folk vom Allerfeinsten gekrönt vom irrwitzigen Violinzauber Kagermanns ließ schließlich ein beglücktes Publikum zurück,,, Was will man mehr?

Alfred Knorr und Heinrich Lennackers mit bühnenreifer Buchinszenierung

„Geschichte der Katholischen Volksschule in Mülhausen“ - Informativ und amüsant.

li. Heinrich Lennackers, re. Alfred Knorr (Foto: Karl Groß)

In einer Doppelstunde am Sonntag um 11.30 h , die auch höchstpünktlich begann,servierten Alfred Knorr und Heinrich Lennackers in der Grefrather Buchhandlung einen spannenden Bilderbogen zwischen Historie und Histörchen aus der Geschichte der Volksschule Mülhausen. Im Hintergrund alte Schulmöbel und Accessoires (Tintenfässer, Schiefertafeln etc) und auch eine antike Landkarte, auf der tatsächlich der Ortsname Mülhausen zu erkennen war. Die Arbeitsteilung der beiden Autoren wurde rasch erklärt: Archivar Heinrich Lennackers hatte jahrelang Material zum Thema herbeigeschafft, der Ex-Lehrer Alfred Knorr hatte zu ordnen und die nötigen Formulierungskünste aufzubieten. Im Publikum saß ebenfalls der Verleger Stefan Kronsbein, der mit großem Interesse die szenische Lesung verfolgte. Alfred Knorr saß dabei etwas eingezwängt an seinem antiken Schreibpult, während der Archivar still vergnügt den lebendig vorgetragenen Kuriositäten lauschte. Die Autoren haben am Beispiel Mülhausen die Geschichte der Volksschule aufgearbeitet, allerdings – dies ist wichtig – ist dieses Beispiel auf alle Volksschulen des Rheinlandes übertragbar. Deshalb und auch wegen der engagierten Recherchearbeit der Beiden ist eine weite Verbreitung des Werks wünschenswert. Wir haben einige Exemplare auf Lager. Subskriptionspreis bis 1.Oktober 2016 ist 29 €.

75 Viertklässler waren" Im Bann des Tornados"

Geschenkbuchaktion nach WELTTAG DES BUCHES

Regina Ringpfeil in Aktion. Die Kids waren begeistert.

Die WZ berichtet am 31.5.16:

Grefrath
75 Viertklässler waren „Im Bann des Tornados“

Im Rahmen einer Geschenk-Buch-Aktion anlässlich des Welttages des Buches konnten die Kinder Preise gewinnen.
Die Grefrather Grundschüler freuen sich über ihre Preise.

Grefrath. „Pass auf, dass du das Glück nicht verpasst . . “– so lautete der Lösungssatz zu den Fragen aus dem Geschenkbuch zum „Welttag des Buches“ am 23. April. Im Rahmen dieser jährlichen Geschenk-Buch-Aktion des Börsenvereins und der Stiftung Lesen gemeinsam mit den Buchhandlungen sponserte die Grefrather Buchhandlung Karl Groß den beteiligten Schülern der Gemeinschafts-Grundschule Grefrath in diesem Jahr wieder ein Buch, diesmal „Im Bann des Tornados“. 75 Schüler der vierten Klassen hatten dabei auch die Möglichkeit, ihr Lieblingsbuch am Mikrofon der Buchhandlung vorzustellen. Das verschenkte Buch enthielt ein Rätsel, dessen Lösung tolle Preise für die Schüler bereithielt.

Gewitter und Regen konnten zwar verhindern, dass die Schüler und Lehrerinnen zur Preisverleihung in die Buchhandlung an der Hohe Straße kamen, nicht aber die Veranstaltung selbst. Kurzerhand packten Karl Groß und die Autorin Doris Eiserlo die Preise für die Verlosung ein und brachten sie in den Klassenraum der 4c. Lehrerin Ingrid Fillipczyck fand dort für jeden der Teilnehmer einen Platz. Zu den Preisen zählten Sach- und Kinderbücher sowie diverse Neuerscheinungen, „Fanrea“ von der Autorin Eiserlo und Gutscheine für die Schreibwerkstatt sowie einige Requisiten. Besonders wichtig war für die Kinder natürlich die Box mit den Schülerzetteln, auf denen sie den bereits erwähnten Lösungssatz aus dem Preisrätsel notiert hatten. Denn diese sollte über die Gewinner entscheiden.

Es gab auch neue Bücher für die Schulbücherei

Erwartungsvoll und gespannt warteten die Kinder auf die Ziehung der Gewinner. Diese bestimmte Doris Eiserlo als Glücksfee an der Losbox. Da nicht jedes Kind einen Preis gewinnen konnte, gab es natürlich auch ein paar traurige Gesichter. Aus diesem Grund wurde die Schulbücherei mit neuen Exemplaren bestückt, die jedes Kind ausleihen kann. Besonders interessant waren für die Schüler auch die Bildcollagen, auf denen sie Erinnerungen an ihren Auftritt in der Buchhandlung finden können. Für alle drei Klassen, die an dem Projekt teilgenommen haben, gab es zudem einen Klassenpreis. Dieser beinhaltete das einfühlsame und aufklärende deutsch-arabische Kinderbuch „Bestimmt wird alles gut“ von Kirsten Boie, in dem es um Fluch und Flüchtlingskinder geht.

Ein besonderes Bonbon bot Doris Eiserlo nach der Preisverleihung. Als fester Bestandteil des Projekts schaffte sie es gemeinsam mit der Klasse 4c, in knapp fünf Wochen eine Geschichte zu formulieren, zusammen zu fügen und abzurunden. 40 Schülern der Grundschule in Oedt half sie im Rahmen des Projektes dabei, Synonyme zu finden. Ihre Ideen schrieben die Kinder anschließend auf Tapete, da Papier ihnen nicht genug Platz für die vielen Ideen bot. Damit weckte sie den Spaß an der Sprache und vermittelte gleichzeitig den Umgang mit dem Wörterbuch. lik