Unsere aktuellen Öffnungszeiten: ab 28.08.18

Sie können nach wie vor per mail Ihre Bestellungen aufgeben, die auch am selben Tag noch bearbeitet und beantwortet werden.
( gross-grefrath@t-online.de )

20.05.19 Hilmar Klute mit brillanter Lesung in Grefrath

"Was dann nachher so schön fliegt "

Vor vollem Haus (seit 8 Wochen ausverkauft) servierte der Berliner Autor die Erlebnisse des jungen Zivildienstleistenden Volker Winterberg, die Plackerei im Altenheim und seine sehnsuchtsvolle Reise in die Welt der Literatur, die ihn nach Paris und dann nach Berlin führt.Kaum ein Besucher kam unvorbereitet. So konnten die Insider staunend und amüsiert verfolgen, wie ein Autor seinen Text lebendig werden läßt. Mitreißend der Sound, den der Autor seinen Druckbuchstaben einzuhauchen verstand. Ohne Theatralik, ohne dramaturgische Kunstgriffe ließ Klute seine Sätze ins Publikum fließen. Vortragskunst pur! Volker Winterberg mag auf dem Weg zum großen literarischen Erfolg gescheitert sein, Hilmar Klute hat es geschafft!

Unsere aktuellen 4 Tops

Beide Veranstaltungen sind seit vielen Wochen ausverkauft. Wer seine Tickets vorbestellt hatte , möge sie nun in Kürze bei uns abholen.

R Ü C K B L I C K

14.05.19 Allan Taylor in Concert

Der legendäre Singer-Songwriter verzaubert das volle Haus

Foto: Karl Groß

Nach etwa 50 Jahren auf den Bühnen und in den Clubs begibt sich der Singer-Songwriter auf Abschiedstournee, die ihn – zum Glück – auch durch Deutschland führt. Nicht nur das, er kam tatsächlich auch nach Grefrath in unsere Buchhandlung für ein Solokonzert . Allan Taylor ,der Dichter und Troubadour, der mit literarischer Anmut in seinen Liedern die Lebenswelten der ansonsten unbesungenen Helden und unsichtbaren Alltagsmenschen festhält, hatte die Zuhörer schon nach wenigen Songs an sich gebunden.Seine Erlebnisse “on the road” hatten ihn immer wieder zu neuen Songs inspiriert .Viele seiner Kollegen haben seine Songs in ihr Repertoire aufgenommen, wie z.B Hannes Wader und Reinhard Mey.
Sein Gitarrenspiel , so fein abgestimmt und ausdrucksstark, begeisterte die Besucher, die auch ohne Aufforderung manche Refrains mitsangen und so wohltuend jede Distanz zwischen Bühne und Publikum wegschmelzen ließ.
Die heftig erklatschte Zugabe “It’s good to see you” wurde dann teils auf Englisch , teils auf Deutsch mitgesungen (Adaption Hannes Wader).
Es wurden noch sehr viele CDs verkauft – wahrscheinlich , weil man diese Musik nicht loslassen möchte…Nur zu verständlich!

21.2.19 Grischek und Lübke brillieren beim Premierenkonzert

"Wind,Meer und Sterne" und Jubelstürme

Foto: Karl Groß

Foto: Karl Groß

Frank Grischek, der Akkordeonvirtuose und sein Duopartner Ralf Lübke (Gitarrist und Sänger) hatten mal wieder einen Abstecher ins beschauliche Grefrath gewagt, um ausgerechnet hier die Premiere ihres neuen Programms zu zelebrieren. Vor vollem Haus geriet die Vorstellung schon bald zu einer wilden Party, da die Musiker immer wieder die Zuhörer in ihr Bühnenspektakel einbezogen. Es wurde mitgesungen, es wurden Rasseln verteilt, die möglichst korrekt im Rhythmus geschüttelt werden sollten, na ja und bei dem Song Galway Girl gabs auch noch urkomische Pantomimevorschriften, die Männlein und Weiblein fast zu Hauptakteuren degradierten.Alles nur möglich durch die originellen kabarettistischen Einwürfe der Künstler, und vor allem durch die erstklassige Livemusik der Beiden. Neue Stücke wie “Wind,Sea and Stars” und “Alright for now” wechselten mit “Klassikern” wie “Hurt” oder “Get High”. Die Begeisterung eskalierte gewaltig, als die Beiden den Louis Armstrong – Evergreen “What a wonderful World” mit ihren eigenen Zutaten würzten. Hohes Tempo, Reggae , dann Irish Folk . und dann plötzlich back to the Original:Frank Grischek holt beiläufig eine Trompete aus dem Nichts und läßt Armstrong in feinster Manier ertönen – mit der rechten Hand – .Die linke kümmert sich um die Basslinie. Das Ende wird dramatisch.Das Grefrather Publikum braucht 3 Standing Ovations, um den wunderbaren Abend zu beenden. Bis zum nächsten Mal! Die kommen wieder…

An die werte Kundschaft!

Herzlich danken wir
unseren großen und kleinen Lesern
für den vielfältigen Literatur – Austausch
und gemeinsame Entdeckungen interessanter und berührender Themen , Autoren und Bücher.
Erlesene, gesunde , besinnliche und fröhliche Zeit des Jahreswechsels …
vielseitigen Lesegenuss …auch 2019

Nach dem 25-jährigen Bestehen der Grefrather Buchhandlung -
20 Jahre in den heutigen Räumen auch mit „Kultur am Montag“
freuen wir uns auf ein weiteres besonderes Jahr mit Ihnen/ euch
mit vielseitigem Lesestoff
und ausgewählten Veranstaltungen -
Herzlich
Ihre/ eure Karl Groß und Regina Ringpfeil Grefrather Buchhandlung

16.12.18 Stehende Ovationen für Jörg Hegemann Trio

Boogie Woogie riß alle von den Stühlen

Nach 4 Jahren Abstinenz konnten wir am 3.Advent wieder einmal das fulminante Jörg Hegemann Trio bei uns begrüßen. Vor vollem Haus brillierten die drei Musiker mit Hits der 30 er Jahre, der Blütezeit des Boogie Woogie.Jörg Hegemann, der Rastelli am Klavier, der den Boogie nicht nur rasant spielt sondern auch gleichzeitig tanzt, löste immer wieder Staunen und Kopfschütteln bei den Besuchern aus. Wie kann ein Mensch nur solche Fingerfertigkeit in solchem Tempo durchhalten? Zum Glück konnte der Meister zwischenzeitlich verschnaufen, ließ seinen beiden Begleitern am Bass (Paul G.Ulrich) und am Schlagzeug (Jan Freund) genügend Zeit, um ihre Extraklasse an ihren Instrumenten aufzuzeigen. Und wenn dann zum Schluß alle 3 im ekstatischen Furioso den Boogie in die Luft stampfen, dann gibt’s kein Halten Mehr. Die Gäste springen auf, jubeln und versperren den Musikern den Weg von der Bühne. Nach mehreren Zugaben kann nur das Versprechen auf ein Wiedersehen die Meute beruhigen…

Presse

WESTDEUTSCHE ZEITUNG v. 20.12.18

25 Jahre Grefrather Buchhandlung

Zum Firmenjubiläum ein paar Infos und ein Gespräch unter Über uns

15.10.18 Lesung mit Mechtild Borrmann

"Grenzgänger " - ein Meisterwerk!

Mechtild Borrmann liest - die 70 Zuhörer schweigen hörbar.

Zum 4.Mal gastierte die renommierte Krimiautorin in der Grefrather Buchhandlung, und auch diesmal waren die Tickets schon seit Wochen ausverkauft. Die Borrmann – Kenner schätzen die Architektur ihrer Erzähltechnik , die es schafft, verschiedene Zeit-und Ortsebenen so zu verbinden, dass sich erst allmählich die Zusammenhänge folgerichtig erschließen. Vielleicht ist es gerade diese Technik, die die Sogwirkung ihrer Erzählweise ausmacht. Sie schafft es meisterhaft in der Kurzfassung einer Lesung, durch überleitende Infos, Versatzstücke so folgerichtig einzubauen, dass die Spannung und die Neugier auf die komplette Lektüre des Buches fast unausweichlich ist. Die 50 er und 60 er Jahre im deutsch-belgischen Grenzbereich, Kaffeeschmuggel , Kriegstraumata und grausame Behandlung von Kindern in Heimen , eine mutige Protagonistin, die vor Gericht gestellt wird, eine niederdrückende Nachkriegsgeschichte, eine brillante Aufarbeitung und Recherche einer Autorin, die mit großem Applaus verabschiedet wurde. Bis zum nächsten Mal! Herzlichen Dank!

Presse:

Kioomars Musayyebi Quartett verzückt Grefrather Publikum

14.5.18 :Vor vollem Haus und „erweiterter“ Bühne – der Bassist spielte ebenerdig, da es dem Ladenlokal an nötiger Höhe fehlte – servierten die 4 Musiker Kioomars Musayyebi (Santur), Christian Hammer (Gitarre), Erfan Pejhanfar (Tombak) und Nils Imhorst (Bass) ein höchst bemerkenswertes Projekt, eine Mixtur aus orientalischen und europäischen Klangelementen. Diese Mischung, intelligent und einfühlsam komponiert ,schuf eine unverwechselbare neue Qualität, die schon nach dem ersten Stück das Publikum eroberte. Bewundernswert die völlige Harmonie bei den sanften, meditativen Melodien und mitreißend die fetzigen „galoppierenden“ Rhythmen, die punktgenau gern mal mit kantigen Breaks abgestoppt wurden, um dann umso intensiver und kräftiger den „Schlußspurt“ einzulegen. In der heftig geforderten Zugabe dann der emotionale Höhepunkt des Abends: Fast 10 Minuten lang verwöhnten die 4 Ausnahmekünstler das dankbare Publikum mit „Emotion“, ein Titel, der auch den Abschluß ihrer neuen CD „Tamanna“ bildet. Wohl dem, der diese wunderbare Scheibe erwerben konnte…

Presse

Wenn das vollkommene Glück zerschellt

21.04.2018 Szenische Lesung mit AUGUST ZIRNER und KATALIN ZSIGMONDY

"Ist das die Liebe" Briefe des Ehepaares Tolstoi

Foto: Karl Groß

Mit frenetischem Applaus der rund 80 Gäste wurde das Schauspielerpaar KATALINA SZIGMONDY und AUGUST ZIRNER überschüttet, nachdem sie rund 2 Stunden lang die Aufzeichnungen von Lew Tolstoi und seiner Ehefrau Sofja in Szene gesetzt hatten. Die Schauspieler durchlebten intensiv die Ehetragödie der beiden, die voller Glückseligkeit so hoffnungsvoll begann und zum Schluß in eine Katastrophe endete. Schon am Anfang der Schwärmerei der erst 18 jährigen Sofja für den 34 jährigen Lew dringt das Luxusproblem des Schriftstellers an die Oberfläche: Er ist so verliebt, dass er schreiend deklamiert, dass er vor lauter Verliebtheit überhaupt nicht schreiben kann.Die schnell geschlossene Ehe, bei der die Frau sich voll und ganz in die Dienste ihres Mannes stellt, überfordert den erfolgshungrigen Schriftsteller, zumal er als Familienmensch völlig ungeeignet scheint. Insgesamt 13 Kinder setzt er in die Welt.

Angeregte Gespräche nach der Lesung und kulinarische Häppchen .Foto:Karl Groß

In der zweiten Lebenshälfte verschärft sich der Konflikt der beiden ungleichen Partner.Lew, der mittlerweile hochangesehene, erfolgreiche Schriftsteller, leidet zunehmend unter den sozialen Verhältnissen der armen Landbevölkerung. Aus Scham möchte er seinen gesamten Besitz an sie verschenken. Diese sozialreformerischen Ideen und seine permanente Flucht vor den Anstrengungen des Familienlebens treiben das Paar völlig auseinander. Bitterkeit , Teilnahmslosigkeit und blanker Haß regieren.
Fazit der Sofja:”“Das Genie sagt nicht danke, dass ich ihm meine Jugend geopfert habe.”
Tolstoi verläßt schließlich endgültig das Anwesen, stirbt wenig später.
Sichtlich mitgenommen auch das Publikum. Die Frage bleibt : “Ist das die Liebe”?
Katalina Szigmondy und August Zirner , zwei wunderbare Interpreten zeigten große Kunst im kleinen Haus.

Presse :

12.03.2018 Kabarett mit Jule Vollmer und Elmar Dissinger

Musikalische Lesung mit treffsicheren Pointen

Anläßlich des “Internationalen Frauentags” hatten wir in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinde Grefrath BARBARA BEHRENDT eine literarisch-musikalische Lesung mit JULE VOLLMER und ELMAR DISSINGER organisiert, die schon nach wenigenTagen ausverkauft war.Und es war rappelvoll trotz einiger grippaler Ausfälle. Die Gesundgebliebenen erlebten eine abwechslungsreiche Mischung von skurrilen Kurzgeschichten, die von der Schauspielerin höchst virtuos in Szene gesetzt wurden und mitreißenden Chansons , die von Elmar Dissinger am E-Piano einfühlsam und gekonnt begleitet wurden. Das Publikum fühlte sich bestens unterhalten, sang auf Aufforderung sogar im Kanon “Froh zu sein bedarf es wenig” und sparte nicht mit Applaus. Das Kurzgeschichtenbuch fand reißenden Absatz. Einige signierte Exemplare liegen noch auf der Theke.(Jule Vollmer“Und selbst?” KLARTEXT VERLAG , 7,95 € )

Presse :

Kulturpreis der SPD 2017

Foto: Karin Miertz

Wir freuen uns über den KULTURPREIS der Grefrather SPD , der am 5.1.18 in der Albert- Mooren-Halle überreicht wurde.

Presse :