Der Welttag des Buches am 23.04.17

Auch in diesem Jahr wird die Grefrather Buchhandlung anläßlich des WELTTAG des BUCHES verschiedene attraktive Aktionen anbieten.

weitere Infos unter:Aktionen

08.05.17 SEDAA

Traditionelle mongolische und orientalische Musik

Pressefoto SEDAA

Das Quartett “Sedaa”, das im Persischen “Stimme” bedeutet, besteht aus den mongolischen Meistersängern Nasaa Nasanjargal und Naraa Naranbaatar, dem virtuosen Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu und dem iranischen Multi-Instrumentalisten Omid Bahadori. Ihre Musik verbindet traditionelle mongolische mit orientalischen Melodien, wobei die Grundlage ihrer modernen Kompositionen aus Naturklängen besteht, die mit traditionellen Instrumenten und Gesang erzeugt werden. Eine besondere Rolle spielen hierbei die Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen mehrere Töne zugleich hervorgebracht werden. Vibrierende Untertongesänge und der Kehlgesang Hömii lassen zu den Klängen der Pferdekopfgeige Morin Khuur, des mit 120 Saiten bespannten Hackbretts sowie orientalischen Trommelrhythmen eine mystische Melange der Schwingungen und Stimmungen entstehen
. Im Jahr 2014 gewann Sedaa den Creole-Bundeswettbewerb für Weltmusik.

Beginn : 20 Uhr Einlaß: ab 19.30 Uhr
Bitte rechtzeitig voranmelden.
Tickets : 25 Euro
Keine Abendkasse

weitere Infos unter Kultur am Montag

R Ü C K B L I C K

27.03.17 Frank Haunschild brilliert mit Soloprogramm

Zum Frühjahrsauftakt durften ca 80 Gäste den Gitarrenvirtuosen bei seinem Solokonzert in Grefrath erleben. Zur Unterstützung zwischen den Sets gab der Gastgeber Karl Groß einige Kostproben aus dem Werk von Robert Gernhardt, der in diesem Jahr 80 Jahre alt geworden wär. Die souverän – lockere Art des Ausnahmegitarristen ließ genügend Spielraum für ein unterhaltsames Wechselspiel zwischen den beiden Kunstformen. Ob ein neus Stück wie z.B. das virtuos vorgetragene “La Trinite de la mer” oder auch die Erweiterung des Gershwin-Klassikers “Summertime” in die “Wintertime”- Version schufen bei den Hörern pures Entzücken. Zum Schluß ein Zusammenspiel von Gernhardt’s “Der Inselpfarrer” mit freier Improvisation des Jazzgitarrenkünstlers zwischen den Zeilen … purer Genuß und langanhaltender Beifall!

Presse:

Zum Jahreswechsel...

Unserer werten Kundschaft ein herzliches Dankeschön
für ein gemeinsam erlesenes kulturvolles 2016…
Frieden, Gesundheit und Leselust
mit kulturellen Highlights auch im neuen Jahr
wünschen Ihnen Karl Groß und Regina Ringpfeil .

“Wenn’s alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht.”
(Albert Einstein).

04.12. FURIOPOLIS mit turbulent - vergnügter „Wildweihnachtsfahrt „

v.lks Manfred Heinen,Markus Türk,Jan Klare,Tobi Lessnow(verdeckt),Nils Imhorst

Vor restlos ausverkauftem Haus servierten die 5 Musiker dem staunenden Publikum eine prächtige Mixtur aus Folk, Jazz und Rock , um die althergebrachten Weihnachtslieder neu zu tunen. Neben den bekannten Stücken “Fröhliche Weihnacht”, “Alle Jahre wieder” , “Maria durch ein Dornwald ging” etc gabs einige neue Kompositionen, “die wir gerne dort spielen, wo wir schon einmal gastierten”(Markus Türk). Restlose Begeisterung erntete die Band mit dem fulminanten “O Heiland reiß die Himmel auf”, was vom Tastenzauberer Manfred Heinen mit seinem E-Piano angeschlagen wurde. Wild und wuchtig das Schlagzeug (Tobi Lessnow), kraftvoll und treibend der Bass (Nils Imhorst) und die beiden Bläser (Markus Türk und Jan Klare). Da ging die Weihnachtspost ab, als hätten sich Emerson, Lake & Palmer und Deep Purple zusammen gefunden. Die beiden Frontmen Türk und Klare boten zudem einfallsreiche Comedy-Einlagen, die unaufdringlich und gekonnt eingesetzt wurden. Tja und wenn es dann ultrajazzig wurde, da fand Markus Türk für die Zuhörer die richtigen Worte:“Ich bewundere Ihren Musikgeschmack!”
Es kam wie es kommen mußte: Mehrere Zugaben und begeisterte Gäste und das gute Gefühl, etwas ganz Besonders erlebt zu haben.

14.11.16 Mechtild Borrmann brillierte in Grefrath

Ihre Lesung aus "Trümmerkind" ging unter die Haut

Vor ausverkauftem Haus gabs ein Wiedersehen mit der renommierten Krimiautorin MECHTILD BORRMANN, die ihr neues Buch “Trümmerkind” in Grefrath vorstellte. Das Feuilleton hatte schon kurz nach Erscheinen des Werks Lobgesänge angestimmt ( NDR – Buch des Monats November) und auch just an diesem Tage der WDR2 – Kulturtipp des Tages

. Und die zahlreichen “Borrmann – Abhängigen”, die schon seit einigen Jahren ihr treu sind , erlebten auch diesmal eine Autorin, die in großartiger Weise ihre Figuren in Szene setzte. Das “Trümmerkind” , inmitten der Verwüstungen am Ende des Krieges wird “gnädig” von einer notleidenden Familie aufgenommen, um dann letztlich eine ungeheure Geschichte in Gang zu setzen. Mechtild Borrmann gelingt es souverän , den Leser in eine Spurensuche hineinzuziehen, aus der er sich nicht mehr verabschieden kann. Ein Glücksfall der besonderen Art ist auch, dass Mechtild Borrmann ihren Text in fasziniert – lakonischem Stil zelebrieren kann, was nicht jedem Autor vergönnt ist.

Das "Trümmerkind" wurde auch stapelweise signiert...

PRESSE : Rheinische Post

19.09.16 Premierelesung mit MONIKA PEETZ

" Ausgerechnet wir" - eine finessenreiche Komödie

Monika Peetz in Aktion. "Film ab ! "

Vor vollem Haus las MONIKA PEETZ aus ihrem neuen Roman “Ausgerechnet wir”, und dies zum erstenmal. Selbst ihr Mann, der sie von Amsterdam nach Grefrath begleitet hatte, spitzte die Ohren, um – endlich – das neue Werk der “Dienstagsfrauen”-Autorin kennen zu lernen. Und nicht nur er war höchst amüsiert, wie virtuos seine Frau in die Männerrolle geschlüpft war, um einem 29 jährigen Zahlennerd bei der Suche nach der geeigneten Partnerin zu folgen. “Ausgerechnet wir” , eine fulminante Beziehungskomödie ist gespickt mit feinsinigen Pointen und dem typischen Peetzschen Sound, der auch die “Dienstagsfrauen” zum Megaerfolg geführt hatte.

Amüsiert und beifallsfreudig verfolgten die ca 70 Besucher die urkomischen Szenen, die zwangsläufig auftauchen, wenn man mit rationalen Methoden das irrationale Spiel der Liebesbegegnungen im Zaum halten will. Das “schöne Scheitern” ist hier schon vorauszuahnen..Der .Rest bleibt dem Leser überlassen.Die Drehbuchautorin, die u.a. bei vielen “Tatort”- Produktionen beteilgt war, weiß genau, wieviel vage Hinweise genügen, um dem Leser Appetit( aufs Buch) zu machen. Nach offizieller Lesung dann die Fragestunde, die recht lebendig gestaltet wurde dank der offenherzigen Antworten der Autorin, die einen interessanten Einblick in die Werkstatt einer Autorin und Drehbuchschreiberin ermöglichte. Was blieb: Ein begeistertes Publikum, der Verkauf vieler Bücher mit fleißiger Signatur der Autorin und – der Wunsch, Monika Peetz wieder einmal in Grefrath treffen zu dürfen.

Ein schöner Abschluß der Lesung mit Stammplatzgarantie.